Probenabgabe

Die Abgabe der Proben kann nach telefonischer Vereinbarung mit undefinedHerrn Dr. Reiß montags und mittwochs zwischen 11 und 12 Uhr im Raum 26.32.O1.68 erfolgen. Antragsformulare für die Messung sind im Sekretariat des Lehrstuhls (Raum 26.42.O1.37) erhältlich. Diese sind bei der Abgabe der Probe vollständig ausgefüllt und vom Leiter des Arbeitskreises unterschrieben mitzubringen.

Da nur ein kleiner Einkristall benötigt wird, ist die Probenmenge normalerweise gering. Es sollte aber eine größere Menge an Kristallen zur Auswahl verfügbar sein, da die Qualität des Kristalls direkt proportional zum Ergebnis ist. Nicht benötigtes Material wird natürlich wieder zurückgegeben.

Es ist vorteilhaft, die Kristalle in der Lösung zu belassen. Also nur soweit einengen, bis sich schöne Kristalle bilden und dann gut verschlossen abgeben. Oft werden Lösungsmittelmoleküle mit in das Gitter eingebaut, die aufgrund ihrer schwachen Anbindung leicht entweichen, was dann zum Zerfall der Kristalle führt. Außerdem kann es durch Verunreinigungen, die noch in der Lösung sind, nach dem völligen Entfernen des Solvents, zu recht innigen Verklebungen der Kristalle mit der Gefäßwand kommen. Diese können dann nicht mehr unzerstört entnommen werden. Die Größe des Gefäßes sollte zu der Probenmenge in einem einigermaßen rationalen Verhältnis stehen. Also keine zu großen Kolben mit einigen winzigen Kristallen, die dann noch fast unerreichbar seitlich an der Wand sitzen.

Für luft- und feuchtigkeitsempfindliche Substanzen gibt es spezielle Verfahren. Das Vorgehen wird im Einzelfall abgesprochen.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. W. Frank